Endstand
3:0
1:0, 2:0
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Austria macht Fitz "echt viel Spaß jetzt"

Der Kreativgeist der "Veilchen" strahlte nach dem 3:0 gegen Ried über beide Ohren:

Austria macht Fitz Foto: © GEPA

Trotz des Anfangsdefizits von minus drei Punkten lacht die Wiener Austria nach neun Bundesliga-Runden von Platz vier der Tabelle.

Nach einem überlegenen 3:0 über die SV Ried (Spielbericht>>>) regiert bei den "Veilchen" dementsprechend durch die Bank gute Laune.

Abgesehen von einer schwachen Viertelstunde zu Beginn dominierten die Hausherren die Partie nach Strich und Faden, was auch den Trainer äußerst zufriedenstellt.

"Bis auf eine Viertelstunde am Anfang war es wirklich eine Freude meinen Burschen zuzuschauen", zeigt sich Manfred Schmid im Interview mit "Sky" voller Euphorie.

"Hatten nichts gutzumachen"

Besonders nach der herben 1:4-Pleite der Wiener bei Lech Posen kam die überzeugende Leistung der Austria doch ein wenig überraschend. Schmid sieht aber auch mit ein paar Tagen Abstand noch die guten Aspekte der Niederlage in Polen.

"Ich denke nicht, dass wir nach Donnerstag etwas gutzumachen hatten. Man darf nicht vergessen, dass es auch dort 60 sehr gute Minuten gab", weist der 51-Jährige auf die guten Momente seiner Mannschaft im Europacup hin.

Schmid vertraute wieder seiner Stammelf und verzichtete weiterhin auf Rotation. Besonders vor dieser Hinsicht dürfen sich die Spieler auf einige Tage Ruhe in der Länderspielpause freuen.

"Wir werden mit der Mannschaft Essen gehen und dann noch eine Runde Go-Kart fahren. Dann gibt's drei Tage Pause, die Jungs sollen die Zeit jetzt einmal so richtig genießen und sich wieder erholen", präsentiert Schmid den Plan für die nächsten Tage.

Gruber: "Mussten Füße wieder wach bekommen"

Wie so oft in letzter Zeit brachte Andreas Gruber die Violetten auf die Siegesstraße. Er entwischte in der 27. Minute der gegnerischen Abwehr nach einem langen Pass von Manfred Fischer und schob cool zum 1:0 ein.

Wie sein Trainer ist auch Gruber mit den ersten 15 Minuten unzufrieden, hat dafür aber auch einen Grund parat.

"Wir hatten nach dem Europacup eine sehr lange Reise hinter uns. Deswegen mussten wir die ersten 15 Minuten die Füße erst einmal wach bekommen, dann haben wir aber verdient gewonnen. Wir haben als Mannschaft gut reingefunden und die richtige Reaktion gezeigt, das war schon sehr schön", weist der 27-Jährige auf die starke Mannschaftsleistung hin.

Fitz arbeitete viel an sich

Neben Gruber war einer der Austria-Matchwinner einmal mehr Dominik Fitz. Der Offensivmann sorgte mit einem Prachtschuss ins Kreuzeck in der 47. Minute für die Vorentscheidung und war auch sonst wieder äußerst umtriebig.

Der Wiener ist nach einem harten letzten Jahr derzeit voller Glücksgefühle: "Ich habe sehr viel an mir gearbeitet, das war nicht immer der Fall, das muss ich ganz ehrlich eingestehen. Es macht jetzt wieder echt viel Spaß mit der Mannschaft."

Auch an seinem Trainer ging die positive Entwicklung des 23-Jährigen nicht vorüber. Besonders auffallend ist für Schmid der Fokus, mit dem Fitz mittlerweile auf dem Platz steht.

"So wie er jetzt spielt, ist er ein absoluter Führungsspieler. Er konzentriert sich nur mehr auf sich selbst und beschäftigt sich nicht mehr die ganze Zeit mit dem Spiel der anderen. Man merkt, dass ihm das sehr gut tut", so der Trainer der Veilchen über seinen Überflieger.

Nach einem dichten Programm können sich die Veilchen jetzt einmal ausrasten, weiter geht es nach der Länderspielpause mit einer schwierigen Aufgabe gegen einen weiteren Europacup-Starter: Sturm Graz.

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