LASK scheffelte in Conference League Millionen

LASK scheffelte in Conference League Millionen Foto: © GEPA
 

Der LASK hat mit eindrucksvollen Leistungen in der Europa Conference League das Ticket für das Achtelfinale gelöst - noch dazu ungeschlagen, als Gruppensieger und mit so vielen Punkten wie kein anderes Team in diesem Bewerb.

Die seit diesem Jahr neue Conference League liegt dem LASK, der auch zum Abschluss mit einem 3:0-Heimsieg gegen HJK Helsinki in Klagenfurt überzeugen konnte. Am Ende stehen fünf Siege, ein Unentschieden und ein Top-Torverhältnis von 12:1.

Doch nicht nur sportlich, auch finanziell blicken die Oberösterreicher auf einen grandiosen Herbst zurück. In der Conference League waren für jeden Verein in der Gruppenphase 2,94 Millionen Euro Startgeld abzuholen, pro Sieg gab es 500.000 Euro Lohn und pro Unentschieden 166.000 Euro. Alle Gruppensieger erhalten zusätzliche 650.000 Euro.

Dazu kommt noch ein Anteil, der abhängig vom individuellen Klub-Koeffizienten ist, und obendrein ein Marktanteil, der nach einem komplexen UEFA-Schlüssel berechnet wird.

Über 7 Millionen werden es für den LASK schließlich an Ertrag sein, womit man mehr Geld eingenommen haben wird als die in der Europa League vertreten gewesenen Bundesliga-Konkurrenten Rapid und Sturm Graz. In Zeiten von geringen Zuschauereinnahmen, die wegen Lockdown-Maßnahmen in den Händen zerronnen, nimmt man die Millionen gerne mit.

Zumal Sportdirektor Radovan Vujanovic bereits anklingen ließ, dass der Klub im Winter-Transferfenster aktiv werden könnte.

Über die Qualität der Gegner im Pool A - Maccabi Tel Aviv, Helsinki und Alashkert Martuni - lässt sich freilich streiten. In den meisten Partien war der LASK wohl nicht mit der gleichen Gegenwehr konfrontiert wie in manchen Bundesliga-Partien. Auch am Donnerstag waren die Finnen nur für Phasen ein ebenbürtiger Kontrahent.

Europacup-Euphorie gegen Bundesliga-Tristesse

Der Europacup-Euphorie steht das triste Abschneiden in der Bundesliga gegenüber, wo die Linzer nur auf Rang zehn liegen.

Am Sonntag gegen die Austria (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) wartet wieder der Alltag in der Bundesliga - zum letzten Mal in diesem Jahr.

Wenn der LASK vor der Winterpause noch einen Schritt Richtung Meistergruppe machen will, darf sie sich keine Fehler erlauben. "Ich glaube, dass wir alle sehr brennen für das Spiel. Wir werden das auf den Platz legen, was wir gegen die Finnen auch gezeigt haben über 90 Minuten, dann wird das sicher positiv ausgehen für uns", sagte Gruber. Mit einem Sieg würde der Liga-Zehnte LASK bis auf einen Punkt an den Sechsten Austria herankommen.

International weiter geht es für die Schwarz-Weißen erst im März, wenn das Conference-League-Achtelfinale ansteht. Ob mit Wieland oder einem anderen Cheftrainer, werde sich in den nächsten Wochen klären, sagte Sportchef Vujanovic.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..