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Hertha-BSC-Profi Boetius entgeht Chemotherapie

Der Hertha-Profi Jean-Paul Boetius darf nach der Schock-Diagnose ein wenig aufatmen.

Hertha-BSC-Profi Boetius entgeht Chemotherapie Foto: © getty

Ein stückweites Aufatmen bei Hertha-Profi Jean-Paul Boetius nach der Hodentumor-Diagnose.

Der 28-Jährige erhielt vor acht Tagen die Nachricht, dass ein Hodentumor bei ihm diagnostiziert wurde. Nun darf der Mittelfeldspieler nach seiner überstandenen Operation am Donnerstag vergangener Woche nach vorne blicken, wie bei der Spieltagspressekonferenz der Deutschen Bundesliga am Freitag bekannt wurde.

Hertha-Medienchef Marcus Jung erklärte: "Die Untersuchungen haben ergeben, dass keine Chemotherapie notwendig sein wird. Das freut uns alle, das freut die gesamte Hertha-Familie sehr. Das ist sehr, sehr erfreulich." Auch Trainer Sandro Schwarz gab ein Update und merkte an, dass Boetius bei einem Besuch "sein Lachen nicht verloren" habe.

Marco Richter hatte in den Reihen der "alten Dame" ebenfalls einen Hodenkrebs-Befall diagnostiziert bekommen, Boetius ist nun der zweite Spieler, der dieses Schicksal mit sich führen muss. Schwarz verdeutlichte im Zuge dessen seine Empfehlung, dass Männer den entsprechenden Gang zur Vorsorge-Untersuchung antreten sollen.

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