Fix! Hoffenheim trennt sich von Sebastian Hoeneß

Fix! Hoffenheim trennt sich von Sebastian Hoeneß Foto: © getty
 

Innerhalb weniger Tage muss der nächste Cheftrainer seinen Posten in der deutschen Bundesliga räumen.

Wie die TSG Hoffenheim am Dienstag bekanntgibt, gehen der Verein und Trainer Sebastian Hoeneß künftig getrennte Wege. Der 40-Jährige kam im Sommer 2020 vom Drittligisten FC Bayern München Amateure und nur mit Platz neun und keinem internationalen Startplatz in Bedrängnis.

Damit ist Hoeneß nach Adi Hütter (Borussia Mönchengladbach), Markus Weinzierl (FC Augsburg) und Florian Kohfeldt (VfL Wolfsburg) der vierte Coach, der seinen Platz räumen muss. Dadurch wird auch das Transferkarussell wieder neu angekurbelt.

Katastrophaeles Saisonfinish

Der Vertrag von Hoeneß wäre noch bis Sommer 2023 gelaufen, doch die Geduld von TSG-Mäzen Dietmar Hopp war am Ende. Zwischen Februar und April lag Hoffenheim noch auf einem internationalen Startplatz. Der schwache Saisonendspurt mit sechs Niederlagen und drei Remis ließ den Klub der ÖFB-Legionäre Christoph Baumgartner, Stefan Posch und Florian Grillitsch aber auf den neunten Platz abrutschen.

Die erste Saison als TSG-Coach beendete Hoeneß, Neffe von Ex-Bayern-Boss Uli und Sohn von Dieter, auf Rang elf. "Unsere Wertschätzung für den Trainer und Menschen Sebastian Hoeneß haben wir in den zurückliegenden Monaten stets klar zum Ausdruck gebracht. Auch deshalb ist uns die Entscheidung nicht leichtgefallen", betont TSG-Direktor Profifußball, Alexander Rosen.

"Wir müssen uns nach einer bereits vor dem letzten Spieltag begonnenen Analyse aber eingestehen, dass die Ergebnisse und Ereignisse in den vergangenen zwei Monaten viel von den zahlreichen positiven Aspekten, die diese Saison bereithielt und uns zwischenzeitlich bis auf Platz vier brachten, überschattet haben."

Rosen weiter: "Die alles entscheidende Frage, die wir uns nach diesen negativen Eindrücken zu stellen hatten, war, ob wir als Klub in dieser Konstellation unbelastet in eine neue Spielzeit starten können. Nach eingehenden Gesprächen haben wir diese Frage gemeinsam negativ beantwortet."

"Keinen Konsens über zukünftige Ausrichtung gefunden"

"Die vergangenen beiden Spielzeiten waren von widrigen Umständen, aber auch von Erfolgserlebnissen geprägt. In den zurückliegenden Wochen haben wir eine intensive Analyse unserer gemeinsamen Arbeit vorgenommen und dabei keinen Konsens über die zukünftige Ausrichtung gefunden. Daher ist auch aus meiner Sicht eine einvernehmliche Trennung folgerichtig", betont der scheidende Trainer selbst.

Hoeneß stand bei insgesamt 81 Spielen der TSG Hoffenheim an der Seitenlinie. In 68 Bundesliga-, fünf DFB-Pokal- und acht Europa-League-Partien feierte er 32 Siege, 19 Begegnungen endeten Unentschieden, 30 wurden verloren. Seine Mannschaft weist dabei eine Torbilanz von 152:141 bei einem Punkteschnitt von 1,42 auf.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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