Endstand
2:1
0:0, 2:1
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Schalke Letzter! "Königsblau" kassiert auch in Berlin Pleite

Für den FC Schalke 04 gibt es auch in Berlin nichts zu holen. Die Gelsenkirchner erben die Rote Laterne vom VfL Bochum.

Schalke Letzter!

Die sportliche Talfahrt des FC Schalke 04 geht auch nach der Entlassung von Cheftrainer Frank Kramer weiter.

Nach einer enttäuschenden 1:2-Auswärtspleite gegen Hertha BSC in der 11. Runde der deutschen Bundesliga rutschen die "Königsblauen" auf den letzten Tabellenplatz, auch weil der VfL Bochum einen überraschenden 2:1-Sieg gegen Union Berlin (Spielbericht>>>) feiert.

Mit Interimscoach Matthias Kreutzer an der Seitenlinie müssen die Schalker am Sonntagabend damit bereits die fünfte Liga-Niederlage in Folge einstecken.

VAR bremst Schalkes Tor-Euphorie

Die ersten 45 Minuten halten für beide Teams keine Treffer bereit. Einen Tor-Alarm gibt es dennoch: Schalkes Aydin sieht den alleingelassenen Bülter, der im Strafraum völlig freistehend per Direktschuss den Ball am Torwart vorbei in die obere rechte Ecke des Tores zirkelt.

Die Euphorie bei den "Knappen" hält jedoch nur wenige Sekunden an – der VAR gibt Schiedsrichter Martin Petersen ein Signal, das Tor wird wegen Foulspiels aberkannt.

Tousart nützt Abpraller zur Führung

Kurz nach dem Seitenwechsel verschläft Schalke den Start, Herthas Tousart schaltet schnell und verwertet einen Abpraller aus größerer Distanz zum 1:0 für den Gastgeber.

Die Berliner haben fortan mehr Spielanteile und strahlen noch einmal durch Marco Richter erneut Torgefahr aus. Nach einem Zuckerpass drischt Richter (70.) im Strafraum das Leder dann aber buchstäblich aus dem Stadion.

Hertha wird zum Spielverderber

Die Schlussphase wird zum wahren Krimi! Zunächst trifft Schalkes Florent Mollet (86.) zum umjubelten 1:1-Ausgleich, ehe Herthas Kanga (88.) zwei Minuten später zum Spielverderber für die Gelsenkirchner wird und zum 2:1 aus Sicht der "Alten Dame" einnetzt.

Der am Meniskus operierte Leo Greiml steht bei Schalke nicht im Kader.

Für Schalke geht damit der Negativtrend weiter - die Hertha darf nach zuletzt fünf sieglosen Partien den ersten Dreier seit Anfang September bejubeln und springt auf Tabellenrang 13.

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