Nationalteam-Debüt: Großes Lob für Nicolas Seiwald

Nationalteam-Debüt: Großes Lob für Nicolas Seiwald Foto: © GEPA
 

Die Überraschung in Österreichs Startelf beim 4:2-Sieg gegen Israel war fraglos Nicolas Seiwald.

Teamchef Franco Foda warf den Youngster vom FC Red Bull Salzburg bereits wenige Tage nach seinem ersten Einrücken in ein A-Team-Camp ins kalte Wasser und zeigte sich mit dieser Entscheidung sehr zufrieden.

"Nicolas hat seine Sache sehr, sehr gut gemacht", betont der Deutsche, "er hat vielleicht eine kurze Zeit benötigt, dann aber gezeigt, was ihn auszeichnet. Er hat extreme Energie, extremen Willen, ist ein guter Balleroberer und bietet sich immer wieder an. Wenn er den Ball gewinnt, spielt er schnell und zügig nach vorne. Insofern bin ich mit seinem Debüt absolut zufrieden."

Die Anlaufschwierigkeiten führte Foda auf die im Vergleich zum Verein adaptierte Rolle zurück: "In Salzburg ist er ja das 4-4-2 mit Raute gewohnt. Bei uns hat er eher auf der Doppel-Sechs oder Doppel-Acht, je nachdem, wie man es nennen mag, gespielt."

Der 20-Jährige selbst wirkte naturgemäß erleichtert, dass sein Nationalteam-Einstand gelungen ist.

Seiwald: "Ein perfektes Debüt"

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


"Ich bin super aufgenommen worden von der Mannschaft. Die ersten Tage waren echt gut, wir hatten echt gute Trainings. Dass wir das Spiel 4:2 gewinnen, war natürlich echt super. Ein perfektes Debüt", jubelt Seiwald.

Bei der Hymne sei er extrem stolz gewesen. Während des Spiels sei es immer besser gegangen, wobei der erste Gegentreffer eine persönliche Schrecksekunde war. Schließlich hat er den Freistoß der Gäste unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht.

"Das 0:1 war ein bisschen bitter für mich. Ich kann aber nicht viel machen", erklärt der Mittelfeldspieler.

Jetzt soll der zweite Sieg her

Dass er sein Debüt feiern werde, habe ihm Foda bereits einen Tag vor der Partie verraten. Was ihm der Teamchef mit auf den Weg gegeben habe?

"Dass ich mein Spiel spielen soll, mutig spielen und zeigen soll, was ich kann. Ich denke, das habe ich gemacht."

Der ÖFB-Plan war es, dass Seiwald auch für das Duell mit der Republik Moldau beim A-Team bleibt und nicht zur U21 reist. Entsprechend könnte es gleich zum zweiten A-Team-Einsatz kommen.

Das Motto wäre klar: "Es war mein erstes Spiel, erster Sieg. In meinem zweiten Spiel will ich auf jeden Fall den zweiten Sieg."

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