Erstes Sicherheitsproblem bei der DTM?

Erstes Sicherheitsproblem bei der DTM? Foto: © GEPA
 

Die DTM-Piloten fordern aufgrund der Sicherheit eine zweite Ampelanlage für den Rennstart.

Nach dem Portimao-Wochenende, bei dem Lucas Auer und Nico Müller siegten, üben die DTM-Piloten Kritik am Startprozedere, wie "Motorsport-Total.com" berichtet.

Allen voran heißt es vom Audi-Piloten Kelvin van der Linde: "Auf P9 und P10 können wir die Ampel nicht mehr sehen, wir fahren also komplett blind und müssen irgendwie versuchen, den Start zu timen oder so gut wie möglich einzuschätzen."

Repeater-Lichter als Idee

Der Südafrikaner holt weiter aus und setzt das Augenmerk auf "Repeater-Lichter" (dt. gleichgeschaltete zusätzliche Ampelanlage). So haben die Piloten die Chance, auch im Hinterfeld auf das Ausgehen der Ampel zu reagieren und müssen sich nicht auf den Vordermann verlassen.

Das Thema kommt deshalb auf, weil die Start/Ziel-Gerade in Portimao von einer Kuppe gezeichnet ist, die die Sicht auf die einzige Ampelanlage - in Kombination mit den großen GT3-Heckflügeln an den Autos - sichtlich erschwerte. Dies stellen van der Linde und SSR-Fahrer Laurens Vanthoor klar, die auf einer Wellenlänge argumentieren.

Tatsächlich wussten sich aber einige Teams in Portimao zu helfen und verhalfen über den Funk ihren Piloten bei den Starts.

Das sagt Rennleiter Elkins

Scot Elkins reagiert vor dem Rennen auf dem Lausitzring (20. bis 22. Mai) und glaubt aufgrund der Topgrafie in Klettwitz an eine Verbesserung der Situation. "Die Gerade ist dort viel länger. Ich glaube also, dass das Problem dort nicht auftreten wird", zitiert ihn das Motorsport-Portal.

Allerdings gesteht der US-Amerikaner ein, dass man "eine Lösung finden" wolle. "Vielleicht würde sich eine zweite Ampel etwas näher bei der Kurve anbieten", erklärt der Rennleiter abschließend.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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