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Horner: "Das will ich nicht mehr erleben"

Der Red-Bull-Teamchef blickt auf letztes Jahr zurück und lobt Rivalen Leclerc.

Horner:

Großes Lob gibt es von Christian Horner in Richtung WM-Rivale Charles Leclerc.

Zur Halbzeit der Saison spricht der Red-Bull-Teamchef im Interview mit "Racer.com" über den schärfsten Konkurrenten in dieser Saison.

"Ich habe großen Respekt vor Charles und wie er sich auf der Strecke gibt. Er ist hart, aber fair. Max und Charles hatten bereits viel hartes Racing in dieser Saison, aber ich kann mich an keine einzige Berührung der beiden erinnern. Es macht Spaß, Teil davon zu sein", überschüttet der Brite den Monegassen mit Lob.

Letzte Saison "war ein Schwergewichtskampf"

Obwohl Leclerc und Verstappen auf der Strecke ebenbürtig scheinen, liegt der Niederländer aufgrund einiger Ausfälle und fragwürdiger Strategien der Ferrari-Box 80 Punkte vor Leclerc.

Ob Horner lieber eine engere Saison hätte? "Kein Gramm in mir wünscht sich, dass Ferrari noch besser wäre. Das letzte Jahr war wie ein Schwergewichtskampf, der über 22 Runden gegangen ist. Ich will das nicht mehr erleben", gibt der 48-Jährige zu verstehen.

Trotz des Vorsprungs in Fahrer- und Konstrukteurs-WM will sich der Engländer noch nicht zu früh freuen.

"Der Punktestand sieht gerade gut aus, aber es stehen noch sehr viele Rennen an. Ferrari ist schnell, Mercedes kommt immer mehr zurück. Die Weltmeisterschaft ist noch lange nicht vorbei, wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen", gibt der Red-Bull-Chef einen Ausblick auf die restlichen elf Rennen.

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