Nadal nach Sieg über Berrettini im Finale

Nadal nach Sieg über Berrettini im Finale Foto: © getty
 

Rafael Nadal fehlt bei den Australian Open nur mehr ein Sieg, um mit seinem 21. Grand-Slam-Titel Tennis-Geschichte zu schreiben.

Der spanische Superstar zieht am Freitag in Melbourne mit einem 6:3, 6:2, 3:6, 6:3-Erfolg über den Italiener Matteo Berrettini als erster Spieler ins Endspiel ein.

Schon das bislang einzige Duell mit Berrettini stieg in einem Grand-Slam-Halbfinale: 2019 schlug Nadal Berrettini in Flushing Meadows in der Vorschlussrunde und holte sich in Folge mit einem Finalsieg über Daniil Medvedev den Titel.

Auf den Russen trifft Nadal nun auch in Melbourne: Medvedev setzt sich ebenfalls in vier Sätzen gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas durch.

Während Berettini, Vorjahres-Finalist in Wimbledon, weiter auf seinen ersten Major-Titel warten muss, greift Nadal am Sonntag im Endspiel nach seinem zweiten Australian-Open-Titel nach 2009, aber vor allem nach dem historischen 21. Erfolg auf Grand-Slam-Ebene. Derzeit führt er mit jeweils 20 Titelgewinnen die ewige Bestenliste gemeinsam mit Novak Djokovic und Roger Federer an.

Nadal: "Es war ein Leiden und ein Kampf"

"Die ersten beiden Sätzen waren die besten Sätze, die ich seit langer Zeit gespielt habe", zeigt sich Nadal im Sieger-Interview mit seiner Leistung zufrieden.

"Im dritten Satz hat er einfach gut gespielt und ich hatte ein schlechtes Aufschlagspiel. Im vierten Satz war es einfach ein Leiden und ein Kampf - am Ende habe ich es geschafft. Es bedeutet mir wahnsinnig viel, im Finale zu stehen."

Für seinen Kontrahenten hat Nadal viel Lob übrig: "Matteo war letztes Jahr schon im Wimbledon-Finale. Er hat eine großartige Zukunft vor sich."

Die historische Bedeutung des sonntäglichen Finales ist Nadal bewusst, er gibt sich vor dem sechsten Melbourne-Endspiel seiner Karriere aber gewohnt zurückhaltend: "Derzeit geht es aber vor allem um die Australian Open. Ich habe hier schon einige großartige Finali gespielt, aber oft gegen Novak verloren. Ich freue mich, dass ich es heuer überhaupt noch einmal ins Finale geschafft habe.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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