Ashleigh Barty stürmt ins Australian-Open-Finale

Ashleigh Barty stürmt ins Australian-Open-Finale Foto: © getty
 

Ashleigh Barty zieht erstmals in ihrer Einzel-Karriere ins Finale der Australian Open ein!

Die 25-jährige Lokalmatadorin lässt im Halbfinale des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres der US-Amerikanerin Madison Keys nicht den Hauch einer Chance und zieht mit einem 6:1, 6:3-Sieg ins Heim-Endspiel ein. Damit bestreitet Barty als erste Australierin seit 42 Jahren das Finale in Melbourne. Den letzten Titel einer Australierin gab es 1978 durch Christine O'Neil

Wie schon im gesamten Turnierverlauf agiert die Nummer 1 extrem souverän, besticht mit druckvollem Tennis. Keys findet über die gesamte Spieldauer von gerade einmal 1:03 Stunden kein Mittel, kann auch zwei Breakbälle nicht nutzen. Barty nimmt Keys hingegen gleich vier Mal den Aufschlag ab.

Den ersten Satz eröffnet die Lokalmatadorin mit einem Break, das sie bestätigt. Nachdem die Nummer 51 der WTA-Weltrangliste ihr einziges Aufschlag-Game im ersten Satz zum 2:1 durchbringt, serviert Barty nach 28 Spielminuten aus.

Im zweiten Satz agieren die Halbfinal-Kontrahentinnen über weite Strecken auf Augenhöhe, in den wichtigen Momenten zieht Barty das Tempo jedoch wieder an und nimmt Keys den Aufschlag zum 4:2 ab. Nach 1:03 Stunden verwertet die zweifache Grand-Slam-Siegerin ihren ersten Matchball.

"Es ist unwirklich. Es ist unglaublich. Ich bin einfach glücklich", sagt Barty im Siegerinterview noch auf dem Platz.

Im Frauen-Endspiel der Australian Open trifft Barty nun auf die US-Amerikanerin Danielle Collins, die der Polin Iga Swiatek in zwei Chancen ebenfalls wenig Chancen lässt (alle Infos >>>).

Barty kann nächstes Stück australischer Tennis-Geschichte schreiben

Favoritin ist und bleibt freilich Barty. Sie ist klar auf Kurs, das nächste Kapitel australischer Tennis-Geschichte zu schreiben.

Mit historischen Triumphen hat Barty schon Erfahrungen gesammelt. 2019 stieg sie zur ersten australischen Siegerin bei den French Open seit 46 Jahren auf. Vor rund einem halben Jahr wurde sie als erste Wimbledonsiegerin Australiens seit 1980 gefeiert.

Ein Triumph bei einem Heim-Grand-Slam nach den Jahren mit ihrer Tennis-Pause, mit dem Sportarten-Wechsel zum Cricket, ihrem Comeback und Auszeiten während der Corona-Pandemie hätte noch einmal eine andere Dimension. Vor zwei Jahren war für Barty im Halbfinale Schluss gewesen, im vergangenen Jahr im Viertelfinale. Nun fehlt noch ein Sieg.


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