Wimbledon bricht mit Rasen-Tradition

Wimbledon bricht mit Rasen-Tradition Foto: © getty
 

Auch beim Traditionen liebenden Grand-Slam-Turnier von Wimbledon, dem ältesten Tennisturnier der Welt, werden nicht alle Brauchtümer beibehalten.

Ein solcher wird am Donnerstag, vier Tage vor Beginn des eigentlichen Events am Montag, gebrochen: Normalerweise ist das Training vor dem Turnierstart auf dem Centre Court, dem "Heiligen Rasen", streng verboten, diesmal aber betreten Rafael Nadal und Novak Djokovic den Platz vorzeitig.

Nadal spielt sich mit Vorjahresfinalist Matteo Berrettini ein, der serbische Titelverteidiger mit Marin Cilic.

Traditionsbruch nach Beschwerden im Vorjahr

Der Grund für diese Traditionsabweichung ist schnell gefunden: Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Beschwerden von Spielerinnen und Spielern wegen des rutschigen Rasens. Heuer sollen die beiden größten Courts durch "limitiertes" Training abgestupft werden.

Früher war es überhaupt nur vier ausgewählten Frauen des Klubs erlaubt, den Rasen am Samstag vor dem Turnierstart zu betreten und ein kurzes Match im Rahmen eines Materialtests zu spielen.

Zudem gibt es einen weiteren Bruch mit einer Gepflogenheit: Erstmals in der Geschichte des Events ist der "middle sunday", diesmal der 3. Juli, nicht mehr als Ruhetag eingeplant. Der erste Sonntag war erst vier Mal kurzfristig zu einem Spieltag erklärt worden: 1991, 1997, 2004 und 2016.

Aus österreichischer Sicht schaffte es nur Dennis Novak in den am Montag beginnenden Hauptbewerb (HIER nachlesen >>>).

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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