Österreich verliert WM-Start gegen Deutschland

Österreich verliert WM-Start gegen Deutschland Foto: © GEPA
 

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Österreich muss sich zum Auftakt der Eishockey-U20-WM im kanadischen Edmonton der deutschen Auswahl mit 2:4 (1:1, 1:3, 0:0) geschlagen geben.

Dabei bringen Senna Peeters (3./Bild) und USA-Legionär Jonas Dobnig (22.) die Truppe von Interims-Headcoach Philipp Pinter zwei Mal in Führung.

Josef Eham (9.), und vor allem ein Hattrick von Alexander Blank (24., 29., 32.) innerhalb von acht Minuten bedeuten jedoch den zweimaligen Ausgleich und schlussendlich den Sieg für Deutschland. Blank bereitete auch den Treffer von Eham zum 1:1 vor.

Damit muss die ÖEHV-Truppe bei einer U20-WM auch nach dem 20. Spiel auf den ersten Sieg warten. Das bislang einzige Erfolgserlebnis war am 3. Jänner 2004 ein 2:2-Remis gegen die Ukraine. Damals erzielte Thomas Vanek ein Doppelpack.

Österreich trifft am Freitag im zweiten Spiel der Gruppe B auf Schweden (20 Uhr MEZ).

"Heute haben wir uns selbst geschlagen"

Head Coach Philipp Pinter zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: "Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß, wir haben uns wesentlich mehr erhofft und erwartet. Die Burschen haben verständlicherweise sehr nervös begonnen. Wir sind in Führung gegangen und haben dann besser gespielt. Das zweite und dritte Drittel waren dann auch deutlich besser. Das dritte Drittel war dann so, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir haben 1:0 und 2:1 geführt, wir haben bei 2:2 einen Penalty gehabt."

"Die Details, die Kleinigkeiten haben schlussendlich entschieden. Wir haben die Scheibe, wo wir sie unter Kontrolle gehabt haben, nicht klären können. Das Wichtigste, das wir uns vorgenommen hatten, war, die Intensität hochzuhalten, das war bedingt da, vor allem im zweiten und dritten Drittel war es schon sehr gut. Und der zweite Punkt war die Disziplin, taktisch und vor allem von der Strafbank fernzubleiben. Das haben wir leider nicht geschafft", kritisierte Pinter seine Burschen.

"Wir hatten 17 Minuten Unterzahl, das geht auf diesem Niveau nicht. Auf der Strafbank werden wir wenige Spiele gewinnen, egal wie der Gegner heißt. Das Ziel war, von Drittel zu Drittel besser zu werden, das haben wir geschafft. Jetzt heißt es, von Spiel zu Spiel besser zu werden. Heute haben wir uns selbst geschlagen."


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