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Ziegler/Kiefer verpassen die Kür

Ihre letzten Olympischen Spiele enden nicht nach Wunsch.

Ziegler/Kiefer verpassen die Kür

Ihre letzten Olympischen Spiele enden für die Eiskunstläufer Miriam Ziegler und Severin Kiefer nicht nach Wunsch.

Österreichs einzige Vertreter im Paarlauf können im Kurzprogramm ihr Können nicht voll abrufen und landen mit einem Ergebnis von 51,96 Punkten auf dem letzten Platz. Damit verpasst das Duo die Kür am Samstag.

"Es haben zwei Elemente nicht funktioniert", sagt Kiefer. "Es sind ganz kleine Feinheiten, die einen Riesenunterschied machen bei den Punkten."

Vor vier Jahren war Kiefer beim Dreifach-Toeloop gestürzt, diesmal erwischte es Ziegler. "Ich vermute, dass uns dieses Jahr einfach die Wettkampfpraxis gefehlt hat, die Routine. Es war erst unser dritter Wettkampf dieses Jahr", sagt Ziegler in Anbetracht seiner Handverletzung.

Kiefer war in der Vorbereitung der Saison durch eine Entzündung der Muskelansätze im Hüftbereich gehandicapt, im Jänner hat sich der Salzburger in Tallinn im Vorfeld der Europameisterschaften bei einem Trainingssprung das Kahnbein gebrochen. Am 14. Jänner war er deshalb an der Hand operiert worden.

Ziegler/Kiefer hatten bereits zuvor angekündigt, ihre aktive Karriere nach dieser Saison zu beenden.

An die Spitze setzt sich die chinesische Paarung Sui Wenjing und Han Cong (84,41 Punkte) mit dem winzigen Vorsprung von 0,16 Zählern auf die Russen Evgenia Tarassova/Vladimir Morosov. Dahinter lauern zwei weitere russische Paare - mit Anastasia Mishina/Aleksandr Galliamov die Weltmeister des vergangenen Jahres sowie Aleksandra Bojkova/Dmitrij Koslovskij.

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